Der Autor

Dr. Cornelius Granig ist ein österreichischer Unternehmensberater, Sicherheitsexperte und Journalist, der sich beruflich seit vielen Jahren mit Cyber-Security, Compliance und Korruptionsbekämpfung befasst.

Er war in den letzten Jahren im Vorstand großer Banken und Versicherungen und als Manager bei den internationalen Technologiekonzernen IBM und Siemens in Zentral- und Osteuropa tätig.

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Das sagen die Interviewpartner im Buch

Generalmajor Mag. Erwin HamesederDer illegale Handel mit Daten ist in jedem Fall ein riesiges Problem, das uns weiterhin beschäftigen wird – egal ob es sich um Gesundheitsdaten, Finanzdaten oder Personendaten handelt. Wir leben in einer von Daten befeuerten Wirtschaft und das wird sich weiter verstärken.
Generalmajor Mag. Erwin Hameseder
Präsident des Kuratorium Sicheres Österreich
Dan LeafThe evolution from IT to cybercrime to cyber-warfare was natural and predictable. Cybersecurity is now an essential element of military power, but it is just as important in personal and corporate commerce, and in infrastructure security. What makes cybersecurity unique is the relative lack of boundaries and the ability of cyber threats to cross great distances rapidly.
Dan Leaf
Lieutenant General, U. S. Army (ret.)
Christoph BrunSicherheitspolitisch werden Operationen unter Anwendung von Cyber-Technologien in der Schweiz neben dem Terrorismus als akuteste Bedrohung beurteilt.
Christoph Brun
Oberst im Generalstab a. D. (Schweiz)
Ivo Ivanovski, Ph. D.Be selective of the personal information that you give and your foot print that you leave!
Ivo Ivanovski, Ph. D.
Minister für die Informationsgesellschaft a. D. / Direktor A1 Telekom Austria AG
Dr. Manfred AndexingerDigitale Sicherheit kann nur dann effektiv sein, wenn der Ansatzpunkt für IT-Sicherheit die Gesamtheit der Gesellschaft umfasst. Es muss eine umfassende Sicherheitskultur in unserer Gesellschaft gefördert werden, insbesondere in kleineren sozialen Einheiten wie Unternehmen, Behörden, Bildungseinrichtungen. Wir müssen daran arbeiten, eine kollektive Sicherheitskultur zu entwickeln, wo wir geteilte Wertvorstellungen, Denkweisen und Handlungsmuster haben, die uns anleiten, mit digitalen Sicherheitsbedrohungen umzugehen.
Dr. Manfred Andexinger
Kabinett des Bundesministeriums für Inneres (Österreich)
Fred-Mario SilberbachOpen-Scource-Schätzungen gehen aktuell von ca. 80 Millionen vernetzten IoT-Geräten in Deutschland und von ca. 11,2 Millarden Geräten weltweit aus. Viele IoT-Geräte sind leicht angreifbar: Offene Ports ohne Authentifizierung, voreingestellte Standard-Login-Daten oder fehlende Security-Updates sind nur einige Schwachstellen die eine potentielle Gefahr beinhalten.
Fred-Mario Silberbach
Kriminaldirektor im Bundeskriminalamt (Detuschland)
Dr. Gert-René PolliUnsere kritische Infrastruktur ist tatsächlich ein Einfallstor für staatlich und nicht staatlich gelenkte Cyberattacken. Wie hilflos man im strategischen Bereich dieser Bedrohung ausgesetzt ist, wird auch dadurch deutlich, dass man inzwischen auch auf das Konzept der Abschreckung setzt. Das bedeutet, dass ein Angreifer (sofern er überhaupt identifiziert bzw. attribuiert werden kann) mit massiver digital geführter Vergeltung rechnen kann. Hier haben wir eine Entwicklung verschlafen, die auch nicht mehr umkehrbar ist.
Dr. Gert-René Polli
Chef des Bundesamts für Verfassungsschutz und Terrorismus a. D. (Österreich)
Dipl.-Ing. (FH) Max TertineggDas Gerücht, dass ein amerikanischer Geheimdienst Bitcoin gegründet haben könnte, ist wie jede andere Verschwörungstheorie weder beweis- noch widerlegbar. Ich persönlich halte diese Variante aber für sehr unwahrscheinlich.
Dipl.-Ing. (FH) Max Tertinegg
Geschäftsführer von Coinfinity
Dr. Erwin PröllFür mich ist die Anonymität das größte Problem und die Wurzel des Übels. Solange anonym in den sozialen Medien – die mittlerweile vielfach zu unsozialen Medien geworden sind – ungestraft verhetzt, verleumdet und verunglimpft werden kann, wird sich nichts ändern. Im Gegenteil: Fake News, Verleumdung und Denunziation werden weiter zunehmen. Ich halte das für eine gefährliche Entwicklung für unsere Gesellschaft.
Dr. Erwin Pröll
Landeshauptmann von Niederösterreich a. D.
Dr. Franz SchausbergerEs sollte gesetzlich unterbunden werden, anonyme Verleumdungen zu verbreiten. Wenn jemand etwas weiterzugeben hat, so soll er das mit offenem Visier tun. Alles andere halte ich für eine unerträgliche Feigheit. Zumindest sollte es eine Stelle geben, wo die realen Namen, die hinter den anonymisierten Postern stehen, für den Fall von Straftaten im Internet einsehbar sind. Die Anonymität verleitet solche kranken Typen ja geradezu zu ihren Verleumdungen.
Dr. Franz Schausberger
Landeshauptmann von Salzburg a. D.
Dipl.-Ing. Patrik ThomaAus meiner persönlichen Sicht sehe ich die Zukunft eher düster. Dies vor dem Hintergrund, dass die digitale Sorglosigkeit der Masse weiter zunimmt. Bei den meisten großen Hackerangriffen ist die ursprüngliche Schwachstelle keine Lücke in der Technik, sondern vielmehr eine menschliche. Wer mit etwas gesundem Menschenverstand im Netz unterwegs ist, kann sich viele Probleme ersparen.
Dipl.-Ing. Patrik Thoma
Liechtensteinische Landesverwaltung
Edward BarbiniIBM and its employees around the world maintain that the atrocities committed by the Nazi regime are abhorrent and we've condemned any actions which aided their unspeakable acts. As far as using technology and its compliance, you should know that IBM has an internal council to look at potential opportunities to make sure our technology is not misused. We carefully evaluate potential projects.
Edward Barbini
Vice President Corporate Communications, IBM (USA)

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